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Variantenvergleich in drei Schritten

Der Variantenvergleich für die Neubaustrecke (NBS) zwischen Frankfurt und Mannheim wird in drei Schritten durchgeführt. Im ersten Schritt wird die Güterverkehrsanbindung der Bestandsstrecke Mainz–Darmstadt an die Neubaustrecke, im zweiten Schritt die Streckenführung zwischen Lorsch und Mannheim ermittelt. Anschließend untersucht und bewertet die Bahn im dritten Schritt die Hauptvarianten zwischen Zeppelinheim und Mannheim-Waldhof, um eine Gesamtvorzugsvariante zu ermitteln. Alle drei Prüfschritte werden in einem transparenten und nachvollziehbaren Verfahren durchgeführt und vom Beteiligungsforum Rhein/Main–Rhein/Neckar begleitet.

Interaktive Karte

Vor Gesamtvariantenentscheid Prüfung der Vorschläge aus der Region

Bevor im dritten Schritt die Gesamtvorzugstrasse ermittelt wird, untersucht die Bahn die von Mitgliedern des Beteiligungsforums eingereichten Vorschläge. Je nachdem, welche Streckenführung die jeweiligen Vorschläge vorsehen, werden sie den entsprechenden Hauptvarianten I bis VI zugeordnet und mit einer zusätzlichen Ziffer versehen (zum Beispiel III.1 oder VI.2).  Wird ein eingebrachter Vorschlag besser bewertet als die Hauptvariante, wird diese durch den Vorschlag ergänzt oder ersetzt. Wenn nach dieser Betrachtung die zu prüfenden Hauptvarianten feststehen, soll im Herbst dieses Jahres der Gesamtvariantenentscheid erfolgen.

Auf der neunten und zehnten Sitzung des Beteiligungsforums wurden bereits eine Reihe von Teilnehmervorschlägen darauf hin untersucht, ob sie die Projektziele erfüllen und weiter betrachtet werden. Mehr Informationen zu den Hauptvarianten und den Teilnehmervorschlägen finden sich in den Factsheets.

Factsheets zum Download

Folgende Varianten werden im Gesamtvariantenvergleich betrachtet (Stand Juni 2020)
Folgender Vorschlag wird noch detailliert geprüft
Folgender Vorschlag wird als Option in die Hauptvarianten V und VI aufgenommen

Der Vorschlag V/VI.2 von Pro Bahn wurde mit dem Vorschlag V/VI.1 vom VCD zusammengeführt.

Folgende Varianten erfüllen die Projektziele nicht und werden daher nicht weiter betrachtet
Vorschlag bergmännischer Tunnel Langwaden—Lorsch wird nach Gesamtvariantenentscheid für die Parlamentarische Befassung weiter betrachtet

Zwei Schritte bereits durchgeführt

Die ersten beiden Prüfschritte wurden bereits 2019 durchgeführt. Im Juni 2019 wurde die Güterverkehrsanbindung der Strecke Mainz–Darmstadt ermittelt, im Dezember 2019 die Streckenführung zwischen Lorsch und Mannheim-Waldhof.

Die „Kurze Weiterstädter Kurve“ (Variante a) ging beim Vergleich der vier möglichen Güterzuganbindungen der Strecke Mainz–Darmstadt an die Neubaustrecke als Vorzugsvariante hervor und wird in den großräumigen Vergleich aufgenommen. Bei der Variantenuntersuchung zwischen Lorsch und Mannheim wurde die „Schnelle Tunneldiagonale“ (Variante e3) als Vorzugsvariante ermittelt.

Factsheets der geprüften Varianten zur Güterverkehrsanbindung der Strecke Mainz–Darmstadt (Varianten a bis d) sowie zur Trassenführung südlich Lorsch (Varianten e und f) finden Sie im Downloadbereich.